Phase 1 zusammenfassung: grundlagenaufbau
- Linus K

- 30. Aug.
- 2 Min. Lesezeit
In der ersten Phase ging es vor allem darum, eine solide aerobe Basis aufzubauen und den Körper mit gutem Krafttraining auf die Belastung vorzubereiten. Mein wöchentliches Pensum lag bei etwa 40 bis 60 Kilometern Laufen und 2 bis 2,5 Stunden Krafttraining.
Der Sinn hinter meiner Wochenstruktur
Ich habe die Woche so aufgeteilt, dass sich die intensiven Läufe, das Krafttraining und die Erholungstage gut abwechseln.
Einstieg und aktive Erholung: Nach dem lockeren
Dauerlauf am Montag war der Dienstag für die
Erholung da. Mit einem kurzen, gemütlichen Lauf
und einem fokussierten Bauch- und Core-Training
habe ich geschaut, dass die Körpermitte stabil wird,
während sich die Beine etwas ausruhen konnten.
Ober- und Unterkörpertage: Am Mittwoch war
Oberkörpertag. Das hilft vor allem für eine stabile
Haltung beim Laufen. Der Donnerstag war dann der
anstrengendste Tag unter der Woche: Zuerst ein
Tempolauf fürs Herz-Kreislauf-System und später
noch das Unterkörper-Krafttraining. Das stärkt die
Muskeln rund um die Knie und Schienbeine, damit man
auf dem harten Asphalt keine Verletzungen bekommt.
Vorbereitung aufs Wochenende: Der Freitag war mit
Stretching und einem leichten Lauf wieder für die Erholung
da, damit ich am Samstag fit für den wichtigsten Lauf der
Woche war: den progressiven Langlauf. Am Sonntag war
noch ein lockerer Lauf und ein Ganzkörpertraining.
Was mir das Laufen in Phase 1 gebracht hat
Beim Laufen ging es in dieser Phase überhaupt nicht darum, schnell zu sein. Fast alle Kilometer habe ich in Zone 2 absolviert - also in einem wirklich langsamen und lockeren Tempo.
Das hat mir zwei wichtige Dinge gebracht:
Gelenke anpassen: Sehnen, Bänder und Gelenke hatten
genug Zeit, sich an das viele Laufen zu gewöhnen, ohne
dass direkt etwas wehtut.
Fettstoffwechsel trainieren: Der Körper lernt bei so einem
niedrigen Puls, die Energie optimal aus den Fettreserven
zu holen. Das ist mega wichtig, um später stundenlang
durchzuhalten.
Nur am Donnerstag bin ich beim Tempolauf bewusst in Zone 3 gegangen. Das hat geholfen, den Kreislauf ein bisschen zu fordern und Abwechslung in den Schritt zu bringen.
Umgang mit der OP-Pause und den Ferien
Ein Trainingsplan sieht auf dem Papier immer perfekt aus, aber in der Realität läuft es manchmal anders. Mitten in dieser Phase hatte ich meine Eight-Plates-Entfernung gegen meine X-Beine. Zu diesem Thema werde ich noch einen separaten Blogbeitrag machen. Für das Training bedeutet das erst mal zwei Wochen strikte Regeneration, um die Wunde komplett auszuheilen.
Auch während meiner Ferienzeit bin ich einfach ein bisschen weniger gelaufen, hatte aber zum Glück keine allzu großen Abweichungen im Plan.


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